Du startest als angehender Coach voller Motivation – und dann merkst, dass nicht deine Tools, sondern unsichtbare Denkmuster bei dir oder deinen Klient:innen die wahre Bremse sind?
Hier kommen Glaubenssätze ins Spiel. Für Coaches sind sie ein zentrales Werkzeug, um nachhaltige Veränderung zu bewirken. In diesem Artikel erfährst du, als Coach die Mechanismen hinter Glaubenssätzen zu verstehen, limitierende Denkmuster zu erkennen und effektiv bei Glaubenssätze aufzulösen.
Glaubenssätze aufzulösen ist eine Kernkompetenz im Coaching.
Was sind Glaubenssätze?
Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen, die wie innere Programme unser Denken, Fühlen und Handeln steuern. Sie wirken oft unbewusst und beeinflussen Entscheidungen, Selbstwertgefühl und Beziehungen. Oft werden sie unreflektiert verinnerlicht, unabhängig davon, ob diese zutreffend sind oder ob ihr Inhalt falsch oder richtig erscheint machen sie Klient:innen zu ihrem eigenen Kritiker. Sie sind fest verankerte Annahmen, Generalisierungen und Gedanken, die bestimmen, was leichtfällt und womit es schwer ist. Aufgrund von Glaubenssätzen nehmen Klient:innen die Welt nicht wahr, wie sie ist, sondern interpretieren Ereignisse, Situationen oder das Verhalten anderer Menschen. Gefühle werden als berechtigt und angemessen erlebt. Durch ständiges Wiederholen werden sie zum Selbstläufer und bekommen eine starke Macht.
Für Coaches ist das Verständnis von Glaubenssätzen entscheidend, da sie häufig als unsichtbare Blockaden Klient:innen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten.
Tipp: Für Einsteiger im Coachingbereich bietet die Coachingwerkstatt ausführliche Werkzeugkarten mit weiteren detailliert beschriebenen Methoden zum Coachen. Zum Nachschlagen oder als Spickzettel in der Praxis, um ein Coachinggespräch effizient vorzubereiten und zu begleiten.
Für Fortgeschrittene ist sie ein gutes, strukturiertes Nachschlagewerk. Für Trainer:innen, Ausbildungsbetriebe, Akademien, allen Anbietern von Seminaren und Schulungsmaterial, Trainer-und Coachingnetzwerken eine Möglichkeit zur Erweiterung ihres Angebots.
Wie Glaubenssätze entstehen
Die Entstehung von Glaubenssätzen ist ein Prozess, der oft in der Kindheit beginnt:
- Familiäre Prägung: Aussagen von Eltern oder Bezugspersonen.
- Schule und Bildungssystem: Erfolg oder Misserfolg in bestimmten Fächern.
- Gesellschaftliche Normen: Kulturelle Erwartungen und Rollenbilder.
- Traumatische Ereignisse: Negative Erlebnisse, die tiefe Spuren hinterlassen.
Beim Auflösen von Glaubenssätzen ist es hilfreich, diesen Ursprung zu verstehen, um die emotionale Ladung des Glaubenssatzes zu bearbeiten
Praxisbeispiel für Coaches:
In einer Coaching-Sitzung erzählst du deinem Klienten, dass er seinen nächsten Karriereschritt angehen könnte. Er antwortet: „Ich war noch nie der Typ für Führungspositionen.“ Hier hast du einen klassischen limitierenden Glaubenssatz vor dir – perfekt, um gleich im daran zu arbeiten.
Unterstützende und behindernde Glaubenssätze– der feine Unterschied
Beide Varianten haben eine Berechtigung und unterscheiden sich nicht in ihrer Wirkung.
Unterstützende Glaubenssätze machen Mut und stärken das Selbstbewusstsein.
Behindernde Glaubenssätze beruhen auf schlechten Erfahrungen und fungieren in erster Linie als Schutzfunktion, das beugt einerseits Enttäuschungen vor. Behindernde Glaubenssätze sind aber auch kleine Saboteure im Kopf und sorgen dafür, dass Menschen:
- sich selbst kleinhalten,
- ständig aufschieben,
- überkritisch mit sich selbst sind,
- Angst haben, zu scheitern – oder sogar vor Erfolg,
- Probleme in Beziehungen wiederholen.
Ob wir denken, wir können etwas gut oder gar nicht, wir behalten in jedem Fall recht.
Beispiele für unterstützende Glaubenssätze, die kraftvoll wirken
Unterstützende Glaubenssätze fördern Selbstvertrauen, Motivation und die Bereitschaft, Herausforderungen anzunehmen:
Ich schaffe das/ Ich bin es mir wert/ Geht nicht gibt’s nicht/ In der Ruhe liegt die Kraft/ Nichts ist unmöglich
Daraus entstehen Überzeugungen wie:
Ich verdiene Erfolg/ Meine Familie und Freunde sind stolz auf mich/ Jeder Mensch hat ein Recht darauf, glücklich zu sein/ Jeder sollte sich einmal am Tag etwas Gutes tun/ Alles hat einen Sinn.
Beispiele für behindernde Glaubenssätze, die einschränken
Behindernde Glaubenssätze verursachen Selbstzweifel, Ängste und Selbstsabotage:
Ich genüge nicht/ Ich muss es alleine schaffen/ Ich muss immer stark sein/ Ich darf keine Schwäche zeigen/ Von nichts kommt nichts/ Erst die Arbeit, dann das Vergnügen/ Im Leben bekommt man nichts geschenkt/ Man hat es nicht leicht/ Das Leben ist nicht fair
Daraus entstehen Überzeugungen wie:
Ich muss mich anstrengen/ Ich muss stark sein/ Ich muss perfekt sein/ Ich darf meine Erfolge nicht an die große Glocke hängen/ Es ist wichtig, was andere über mich denken/ Ich muss immer Ja sagen, damit ich meine Freunde nicht verliere/ Ich bin Opfer meiner Umstände/ Ich bin nicht genug/ Ich könnte scheitern.
Jeder Handlung geht ein Gedanke voraus.
Sowohl unterstützende als auch begrenzende Glaubenssätze sind nützlich. Sie verhelfen zu einer Überzeugung, geben ein Gefühl von Sicherheit und bilden einen Rahmen, der vor Enttäuschungen schützt. Jede Art von Glaubenssätzen hilft bei der Orientierung und Bewertung im Leben.
Für Coaches ist es wichtig, diese Unterschiede zu erkennen, um gezielt Glaubenssätze auflösen zu können, die den Klient:innen schaden. Wenn du als Coach in der Lage bist, die behindernden Glaubenssätze aufzulösen hilfst du deinen Klient:innen, Muster zu durchbrechen und neue Handlungsspielräume zu entdecken.
💡 Praxisbeispiel:
Ein Klient oder Teilnehmer deiner Peer-Coaching-Übung erkennt, dass seine Prokrastination nicht Faulheit ist, sondern mit dem Glaubenssatz „Ich muss alles perfekt machen“ zusammenhängt.
💡 Praxisbeispiel:
In einer Feedbackrunde nach einem Coaching-Rollenspiel sagt eine Teilnehmerin: „Ich habe gemerkt, dass mein Klient sehr wohl an sich glaubt – nur nicht an seine Präsentationsfähigkeiten.“ Hier lohnt es sich, den positiven Glaubenssatz zu verstärken und den begrenzenden zu bearbeiten.
Glaubenssätze auflösen – Methoden im Überblick
Psychologisch betrachtet sind Glaubenssätze wie gespeicherte Filter im Kopf. Sie helfen unserem Gehirn, Informationen zu sortieren, aber eben auch zu verzerren. Das Problem: Hat sich ein Glaubenssatz einmal festgesetzt, sucht unser Gehirn automatisch nach Beweisen für seine Bestätigung.
Beim Auflösen von Glaubenssätzen solltest du als Coach dafür sorgen, dass dieser Bestätigungskreislauf unterbrochen wird.
Veränderung begrenzender Glaubenssätze
Jeder noch so begrenzende Glaubenssatz hat zwei Seiten. Während er einerseits etwas verhindert, ermöglicht er gleichzeitig etwas anderes.
Außerdem hatte jeder begrenzende Glaubenssatz einmal seine Berechtigung, war vielleicht sinnvoll oder sogar hilfreich. Das zu würdigen ist die Voraussetzung, Glaubenssätze zu verändern. Glaubenssätze existieren nur im Kopf. Sie sind Gewohnheiten und Gewohnheiten können immer verändert werden.
Glaubenssätzen auf die Schliche kommen
- Die Sprache gibt deutliche Hinweise auf die dahinterliegenden Glaubenssysteme. Auch bestimmte Worte können darauf hinweisen, dass es sich um einen Glaubenssatz handelt.
Besonders durch Verben „müssen,“ „sollen“, (nicht) „können“, (nicht) „dürfen“ – wird häufig angezeigt, wenn es sich um Glaubenssätze handelt.
Ebenfalls deuten Verallgemeinerungen und absolut gesetzte Behauptungen, die wenig Spielraum lassen, auf Glaubenssätze hin. Zum Beispiel: „Das macht man nicht!“ Signalwörter sind dann besonders: „niemals“, „keiner“, „immer“, „völlig“, „alle“, „jede*r“, „niemand“. - Viele Redensarten und Sprichwörter spiegeln sich in Glaubenssätzen wider:
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach/ Reden ist Silber, Schweigen ist Gold/ Wer schön sein will, muss leiden/ Von nichts kommt nichts/ Das Leben ist kein Ponyhof/ Geht nicht gibt’s nicht/
Alles ist möglich/ Mir fällt das Glück in den Schoß/ Alles geht wie von selbst - Situationen, in denen Klienten leiden, führen direkt zu behindernden Glaubenssätzen
- Jeder Satz, der mit voller Überzeugung gesagt oder gedacht wird, ist ein Indikator für einen Glaubenssatz
- Gedanken, die durch den Kopf gehen, wenn jemand anders seine Meinung kundtut, sind ebenfalls ein guter Hinweis auf Glaubenssätze
Hinterfragen von Glaubenssätzen
Wenn begrenzende Glaubenssätze nicht hinterfragt werden, wird daraus eine ständige Blockade. Um aus dem Karussell der behindernden Glaubenssätze auszusteigen, gilt es zu erkunden, was eigentlich hinter dieser Überzeugung steckt und auf welchem Weg sie gekommen ist.
Das geht über gezielte Fragen, emotionale Aha-Momente und neue Erfahrungen, die den alten Glaubenssatz infrage stellen:
- In welchen Situationen reagieren Sie immer wieder gleich (in Worten, Gefühlen und im Handeln), obwohl Sie sich das eigentlich anders wünschen?
- Gibt es wiederkehrende Konflikte, die Sie mit sich selbst oder mit anderen haben?
- Folgt das Geschehen festgelegten inneren Regeln? Wie lauten diese?
- Gibt es eine innere Stimme, die in bestimmten Situationen zu Ihnen spricht?
- Was sagt Ihre innere Stimme zu dieser Situation?
Diese weiteren Fragen helfen den Klient:innen zu entscheiden, ob sie an den Glaubenssätzen festhalten oder diese auflösen/umkehren/umformulieren/erweitern möchten:
- Wie wird dies Ihrer Meinung nach ausgehen?
- Woher kommt dieser Glaubenssatz? Kommt er aus der Kindheit? Kommt er von einem bestimmten Ereignis?
- Wo finden Sie diesen Glaubenssatz in Ihrem Leben? Wie wirkt er heute noch? Wie verhalten Sie sich damit? Wodurch zeigt sich das?
- Was für Muster können Sie erkennen? Was ermöglicht er? Was verhindert er? Was wäre anders, wenn er nicht mehr gültig wäre?
- Wie könnten Sie Ihre Denkweise in eine positivere Richtung lenken?
- Welche Versuche der Ablösung haben Sie bereits unternommen?
💡 Praxisbeispiel:
Während einer Coaching-Sitzung oder einer Übung im Ausbildungsmodul „Fragetechniken“ fragst du: „Woher weißt du, dass du nicht kreativ bist?“ Dein Gegenüber merkt, dass die Antwort eigentlich nur auf einem Kommentar der Kunstlehrerin aus der 7. Klasse basiert – und erkennt, dass dieser Satz vielleicht gar nicht stimmt.
💡 Praxisbeispiel:
In einer Coaching-Sitzung oder Partnerübung stellst du deinem Gegenüber fünfmal hintereinander „Warum glaubst du das?“ – und plötzlich kommt eine ganz andere, tiefere Antwort ans Licht.
Umkehren von Glaubenssätzen
Den Glaubenssatz in das Gegenteil zu verkehren, trifft oft den Kern des Wunsches des Klienten. Für das Gegenteil gibt es oft mehrere Möglichkeiten, es zählt, was der Klient als Gegenteil empfindet. Wenn wieder das Gegenteil gesucht wird, sollte der ursprüngliche Glaubenssatz herauskommen. Sonst trifft das Gegenteil noch nicht den Aspekt, auf den es ihm ankommt.
Erweiterung von Glaubenssätzen
Um den positiven Aspekt eines Glaubenssatzes zu erhalten, ist es oft sinnvoll, diesen nicht komplett zu löschen. Statt schwarz/weiß eine Grauzone einrichten – ein sowohl – als auch statt entweder – oder.
Aus einem Glaubenssatz wie „Ich muss mich immer anstrengen“ kann werden: „Ich strenge mich gerne an, darf mir aber auch Pausen und Ruhezeiten gönnen“. Bei dieser Erweiterung geht die Leistungsfähigkeit, die ja auch etwas Gutes hat, nicht verloren. Sie wird aber erweitert um die Erlaubnis, sich Pausen zu gönnen.
Die Erweiterung von Glaubenssätzen eröffnet die Möglichkeit, den Blickwinkel des Klienten zu verändern, anders über die Situation zu denken und dementsprechend auch anders zu handeln.
Neue Erfahrungen machen
Die schnellste Art und Weise einen Glaubenssatz zu ändern, ist tatsächlich etwas zu erleben, das diesen widerlegt. Die Klient:innen überlegen, ob sie konkrete Beweise gegen ihre negativen Glaubenssätze finden. Gibt es in der Vergangenheit Erfahrungen, die ihre Überzeugungen widerlegen? Oft führt ein veränderter Glaubenssatz zu einer neuen inneren Haltung und einer anderen Ausstrahlung.
Reframing – Den Blickwinkel ändern
Manchmal reicht es, einem Satz eine neue Perspektive zu geben. Aus „Ich darf keine Fehler machen“ wird „Fehler sind meine besten Lehrmeister“.
💡 Praxisbeispiel:
Ihr spielt im Training die Situation durch, in der ein Klient einen Fehler macht. Statt diesen als Beweis für Unfähigkeit zu sehen, deutet ihr ihn als Beweis für Lernbereitschaft.
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Gefühle. Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden Dein Verhalten. Achte auf Deine Verhaltensweisen, denn sie werden Deine Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. (aus dem Talmud)
Körperarbeit
Manche Glaubenssätze stecken nicht nur im Kopf, sondern auch im Körper. Atemübungen und Bewegung können helfen, die emotionale Ladung zu lösen.
💡 Praxisbeispiel:
Vor einer Übung zur Glaubenssatzarbeit macht ihr gemeinsam eine 3-minütige Atemtechnik – der Klient kann danach viel klarer über seinen Glaubenssatz sprechen.
Die größten Stolperfallen beim Auflösen von Glaubenssätzen
Es besteht die Gefahr, dass deine Klient:innen ins alte Muster zurückfallen, wenn
- du in einer Session sofort zur Lösung springst, ohne den Glaubenssatz wirklich zu verstehen
- zu schnell ans Eingemachte gehst
- keine sichere, vertrauensvolle Basis schaffst
- die Glaubenssätze ausschließlich rational angehst, ohne Emotion und Körper einzubeziehen
- neue Glaubenssätze nicht festigst
Wie neue Glaubenssätze langfristig verankert werden
Deine Klient:innen werden ihre neuen Glaubenssätze erfolgreich in ihr Leben integrieren, wenn sie
- positive Sätze regelmäßig wiederholen. Das funktioniert am besten mit Affirmationen, die sich die Klient:innen entweder aufschreiben und laut lesen oder aufsprechen und abhören
- Glaubenssätze, die sie ändern möchten, abschwächen. Glaubenssätze, die sie erreichen möchten, verstärken
- für die Abschwächung des hinderlichen Glaubenssatzes gibt es gute Tools aus dem NLP ( Nero-Linguistisches Programmieren):
Zum Beispiel sehen die Klient:innen die Entstehung ihres Glaubenssatzes als Film an, lassen diesen in schwarz/weiß ablaufen, unschärfer werden, drehen den Ton leiser, etc… - ein neues Bild des förderlichen Glaubenssatzes (gemalt, gedruckt, Collage) wird sichtbar im Umfeld aufgehängt, sodass es im Alltag immer präsent ist
- für die Abschwächung des hinderlichen Glaubenssatzes gibt es gute Tools aus dem NLP ( Nero-Linguistisches Programmieren):
- Gedanken und Gefühle schriftlich festhalten
- Umgebungen schaffen, die den neuen Glaubenssatz stützen
Fazit
Glaubenssätze sind wie die Software im Kopf – manche Programme laufen gut, andere verursachen Fehler. Als Coach ist es deine Aufgabe, die fehlerhaften Programme zu erkennen und durch neue, hilfreiche zu ersetzen.
Wenn du diesen Prozess mit Achtsamkeit, Methodenvielfalt und Verständnis begleitest, kannst du nachhaltige Transformation bewirken – und neue, stärkende Glaubenssätze fest im Leben deiner Klient:innen verankern.
Alle Blogartikel in alphabetischer Reihenfolge
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FAQ – Häufige Fragen zu Glaubenssätzen
Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen, die unser Denken und Handeln beeinflussen. Es sind Überzeugungen, die wir über uns selbst, andere Menschen oder die Welt haben. Sie können förderlich („Ich kann Neues lernen“) oder hinderlich („Ich bin nicht gut genug“) sein. Oft entstehen sie in der Kindheit und beeinflussen unbewusst unser Denken, Fühlen und Handeln.
Durch Bewusstmachen, emotionale Verarbeitung und das Ersetzen durch neue, positive Glaubenssätze. Im Coaching werden zunächst die hinderlichen Glaubenssätze sichtbar gemacht, oft durch gezielte Fragen oder Übungen. Anschließend wird geprüft, woher sie stammen, und sie werden durch konstruktive, stärkende Überzeugungen ersetzt. Dabei können Methoden wie Reframing, Arbeit mit inneren Anteilen oder NLP-Techniken zum Einsatz kommen.
Typische Anzeichen sind wiederkehrende Gedanken wie „Das schaffe ich sowieso nicht“ oder „So bin ich eben“. Auch Selbstsabotage, ständige Selbstkritik oder ein Gefühl von innerer Blockade können Hinweise auf limitierende Glaubenssätze sein.
Streng genommen wird ein alter Glaubenssatz nicht gelöscht, sondern umprogrammiert: Er verliert seine emotionale Ladung und wird durch eine neue, hilfreiche Überzeugung überschrieben. Mit Wiederholung und bewusstem Handeln festigt sich der neue Gedanke und wird zur neuen inneren Wahrheit.
Das ist individuell verschieden. Manche Menschen spüren schon nach einer Sitzung eine deutliche Veränderung, andere brauchen mehrere Wochen, um den neuen Glaubenssatz zu festigen. Entscheidend ist die konsequente Anwendung im Alltag.
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